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Über Hundewolle

Schon die Navajo-Indianer , die auch heute noch für ihre etwas andere Technik des Spinnens bzw. Verzwirnens bekannt sind, haben Wolfsfell als Material zum Spinnen genutzt. Dieses weiß man durch Funde von alten, prähistorischen Textilien. Wolfsfell war die meistbenutzte und wichtigste Faser für die Textilherstellung in Nordamerika. Auch Funde von Textilien in Skandinavien weisen auf die Verarbeitung von Wolfsfell durch das Spinnen hin. In der nahen Vergangenheit wurde während der Kriege Hundefell versponnen. So zum Beispiel in England oder Österreich:

Wer hier befürchtet, das Fell könnte riechen wie ein „nasser Hund“ oder sämtliche Rüden der Nachbarschaft würden einen verfolgen, wenn man ein Kleidungsstück aus Hundefell trägt,  dem gebe ich hier zu bedenken: Auch Schurwolle, Lamahaar, Angorawolle und Kamelhaar stammt von lebenden Tieren. Im Gegensatz zum Hund sind diese jedoch weder stubenrein, werden mehr oder weniger regelmäßig gekämmt, manchmal gebadet, noch leben sie in der Wohnung und teilen hin und wieder sowohl Sofa, als auch das Bett. Und wer mal ein nasses Schaf aus der Nähe gerochen hat…

Hundefell ist ein wertvoller Rohstoff und viel zu schade, um im Müll zu landen. Die Wolle wird ohne Chemie und ohne die Verschwendung von Ressourcen in Handarbeit hergestellt.